Die Demokratische Stadt

Kurzer Hinweis: Diese Projektseite ist nach kurzen Eingangsbemerkungen und der Projektbeschreibung chronologisch angelegt, d.h. sie gliedert sich von den aktuellsten Entwicklungen (oben) bis zu den ältesten Ereignissen (unten).

Inhaltsverzeichnis

1. Eingangsbemerkungen
2. Das Projekt
3. 10 Kernelemente von DDS

4. 03.03.2017 – Entwicklungswerkstatt Pfandbehälter
5. 15.02.2017 – Veranstaltungsankündigung Entwicklungswerkstatt Pfandbehälter
6. 22.11.2016 – Fokussierung auf drei Schwerpunktprojekte
7. 03.11.2016 – Veröffentlichung der Ergebnisauswertung
8. 03.09.2016 – Impressionen von der Open Space-Veranstaltung
9. 20.06.2016 – Veranstaltungsankündigung DDS


Eingangsbemerkung

Als zentrales Dokument möchten wir gerne die DDS-Ergebnisauswertung (als .pdf) an den Anfang stellen:
DDS-Ergebnisauswertung
Inhalt: In dieser Ergebnisauswertung finden Sie in der Einleitung zunächst nochmal alle Infos rund um die Entstehungsgeschichte, Konzeption und Durchführung der Open Space-Veranstaltung „Die Demokratische Stadt“. In der eigentlichen Auswertung geht es dann konkret um Vorschläge oder Problemthematisierungen, die im Rahmen von DDS an uns adressiert wurden. Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erkenntnis beim Lesen.


Das Projekt

„Die Demokratische Stadt“ (DDS) ist ein Projekt, welches die Zielsetzungen verfolgt, (regionale) Bürgerbeteiligung zu stärken, BürgerInnen wieder zum Diskutieren über relevante Themen zu bringen und der Bevölkerung eine Stimme zu geben, die auch Gehör findet. Auf dieser Basis soll die Selbstwirksamkeit des Einzelnen aufgezeigt, Veränderungen realisiert und Transformationprozesse initiiert werden. Damals wie heute wird das Projekt maßgeblich durch die ehrenamtliche Arbeit einiger Engagierter getragen und weiterentwickelt. Falls Sie sich auch einbringen möchten, einen Vorschlag zur Verbesserung addressieren oder gar eines der drei Projekte (Pfandbehälter, Tramperhaltestellen für Kurzstrecken vom Tal auf die Berge oder Förderung und Verbesserung Bürgerbeteiligung) selbst unterstützen möchten, dann nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf: demokratische.stadt@scoutopia.eu
Wir freuen uns über Mithilfe und Unterstützung jeglicher Art.


10 Kernelemente von DDS

1. BürgerInnen
Ausgangs-, Dreh- und Angelpunkt sind engagierte BürgerInnen, die sich einbringen und etwas verändern möchten.

2. Stadtgestaltung
Thematisch geht es natürlich auch um Stadtgestaltung – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes „Stadt gestalten“ bzw. eher noch die Frage „Wie kann man die Stadt, in der wir leben, noch besser und lebenswerter gestalten?“

3. Projekte umsetzen
Viele BürgerInnen haben tolle Ideen in ihren Köpfen, die raus in die Welt wollen, oder sie wissen um Probleme, die endlich angegangen werden müssen. Frei nach dem Motto

4. Initiativen / Vereine
Gemeinsam ist man nicht nur mehr, sondern man kann auch mehr bewegen. So sollen BürgerInnen, Initiaven und/oder Vereine, die sich für ein Thema besonders einsetzen, zueinander gebracht werden, sodass ein gemeinsames Ziel mit stärkeren Ressourcen verfolgt werden kann.

5. Vernetzung
DDS versteht sich aber nicht ausschließlich als Bindeglied zwischen BürgerInnen, Initiativen und Vereinen, sondern möchten wir durch die Vernetzung der Akteure mit der Kommunalpolitik und der Stadtverwaltung (Umsetzungs-)Möglichkeiten und Potenziale bei Themen eröffnen, die klassischerweise im Kompetenzbereich der Politik liegen.

6. Diskutieren lernen
Oftmals hat man das Gefühl, dass speziell in heutigen Zeiten nicht wenige BürgerInnen verlernt haben über wichtige gesellschaftliche Themen angemessen und reflektiert zu diskutieren. Entweder finden diese Diskussionen nicht statt, da man denkt, dass man sowieso in politischer Ohnmacht lebe. Oder die Diskussionen werden im Sinne des Populismus auf Basis stark vereinfachter Argumentationen für äußerst komplexe Sachverhalte geführt. Wir wollen wieder das gemeinsame Diskutieren lernen, wie einst in der antik-griechischen Agora oder auf dem mittelalterlichen Markplatz sollen Meinungen und Vorschläge zusammengetragen werden und Argumente im Wettstreit der Fundiertheit gegeneinander antreten.

7. Wissen, was BürgerInnen wirklich wichtig ist.
Für eine Gesellschaft (und ganz besonders für die Politik) ist es von großer Bedeutung, zu wissen was ihre Gesellschaftsmitglieder bewegt. Daher entwickelt DDS partizipative (Open Space) Formate, bei denen BürgerInnen ihre Meinung aussprechen, diese mit anderen diskutieren und Problemlösungen besprechen können. Der Politik könnte dies als Informationsquelle für die Belange der BürgerInnen dienen. „Bürgermund tut Wahrheit kund“

8. Resonanz und Dialog zwischen Politik und BürgerInnen
Es soll ein Resonanzraum entstehen, bei dem die Meinungen der BürgerInnen in der Politik wertgeschätzt und ernst genommen werden – ähnlich eines Impulses, der bei Berührung etwas in Schwingung versetzt. Nicht über das eigenmächtige Herabregieren, sondern über den Dialog, bei dem Politik und BürgerInnen auf Augenhöhe diskutieren, sollen gemeinsam positive Veränderungen und Entwicklungen vollführt werden.

9. Selbstwirksamkeit und Mitwirkungskultur
BürgerInnen sollen politische und gestalterische Selbstwirksamkeit innerhalb des (vorher genannten) Resonanzraums erfahren. Idealerweise entsteht in der Folge eine Art „Mitwirkungskultur“ innerhalb der Bürgerschaft, die dazu motiviert sich einzubringen und gemeinsam Probleme zu lösen.

10. Wertschätzung
Und an dieser Stelle schließt sich der Kreis: Der Bürger ist Ausgangs-, Dreh- und Angelpunkt und so soll auch dessen Meinung wertgeschätzt, be- und geachtet werden.

 



03.03.2017 – Entwicklungswerkstatt Pfandbehälter

Praktische und ansprechende Pfandbehälter in Siegen – dieses Projekt könnte schon bald realisiert werden, wenn es nach den über 20 interessierten Bürgerinnen und Bürgern geht, die am Freitagabend gemeinsam darüber diskutierten, wie Pfandbehälter für Siegen gestaltet sein könnten und dabei kreative und zugleich präzise Ideen entwickelten. Zunächst ging es um die allgemeinen Anforderungen für Pfandbehältnisse: Wie können die Themen Sicherheit, Ansehnlichkeit und Finanzierbarkeit ausreichend berücksichtigt werden und was sind eigentlich die geeigneten Standorte? Anschließend wurde in Kleingruppen gezielt an der Gestaltung der Behälter gearbeitet. Für die erste Entwicklungswerkstatt sind die OrganisatorInnen mit einem vielversprechenden Erstentwurf, der Weiterentwicklung eines schon weiter fortgeschrittenen Prototypen und der ersten Anbahnung von Kooperationen hinsichtlich des späteren Produktionsprozesses schon sehr zufrieden, stellen diese resümierend fest.

Mit von der Partie waren ebenfalls das junge Siegener Start-Up-Unternehmen Pfandbox und einige Siegener Initiativen, unter anderem Das Dschungelbuch Siegen und SI.gestalten. In den nächsten Wochen werden weitere Workshops stattfinden, damit das Projekt „Pfandbehälter für Siegen“ konkretisiert werden kann. Auch dazu sind natürlich alle Interessierten herzlich eingeladen und aufgerufen, sich zu beteiligen.



15.02.2017 – Veranstaltungsankündigung Entwicklungswerkstatt Pfandbehälter

Im Rahmen von DDS wurden von einigen BürgerInnen u.a. „Pfandbehälter“ vorgeschlagen (siehe „Fokussierung auf drei Projekte“). Dieses Projekt möchten wir mittels einer Startveranstaltung am 03.03. im Sinne einer „Entwicklungswerkstatt“ initiieren. Bei dieser wird mit verschiedenen Personen und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen einerseits konkret und lösungsorientiert über Gestaltung/Design der Pfandbehälter gesprochen, auf der anderen Seite werden Chancen und Herausforderungen diskutiert.

Die Entwicklungswerkstatt ist offen für interessierte BürgerInnen, die etwas verändern möchten, also kommen Sie gerne vorbei und bringen Sie sich ein.

Hier nochmal die offzielle Einladung als .pdf



22.11.2016 – Fokussierung auf drei Schwerpunktprojekte

Da wir den Anspruch haben, nicht nur über Stadtentwicklung zu reden, sondern sie aktiv zu gestalten, wollen wir nach der Befragungsphase nun in die Umsetzungsphase starten. Aus dem gesamten Katalog an mannigfachen Vorschlägen, wie man Siegen und das (Zusammen-)Leben dort noch besser gestalten oder ganz konkrete Probleme lösen kann (siehe „Veröffentlichung der DDS-Ergebnisauswertung“), hat sich das DDS-Organisationsteam drei Projekte ausgesucht, die sinnvollerweise (auch mit vorhandenen Ressourcen) umsetzbar erscheinen.

1. Tramperhaltestellen, um Kurzstrecken aus dem Tal bis auf die Berge zu realisieren (Bspw. Verbindung Tal > Haardter Berg).

2. Pfandbehältergestaltung und das innerstädtische Aufstellen, damit PfandsammlerInnen nicht entwürdigenderweise in die Mülleimer greifen müssen, um an die Pfandflaschen heranzukommen und sich dabei möglicherweise noch verletzen.

3. Forführung des „Kerngeschäfts“: Partizipation und Bürgerbeteiligung in Siegen etablieren und verbessern.



03.11.2016 – Veröffentlichung der DDS-Ergebnisauswertung

Die Veranstaltung wurde von Scoutopia im Rahmen eines Open Space-Formats am 03.09.2016 zum Uferfest durchgeführt und hatte das Ziel, Siegener in einen offenen Dialog über relevante Themen/Probleme „ihrer Stadt“ zu bringen und Problemlösungen für selbige zu entwickeln. Alle weiteren Informationen lassen sich im Einleitungstext der Ergebnisauswertung nachlesen.



03.09.2016 – Impressionen von der Open Space-Veranstaltung

An dieser Stelle sollen erst einmal nur ein paar Impressionen von der Veranstaltung in Form von Bildern gezeigt werden:


Nun beginnt die Arbeit an der Veranstaltungsauswertung und an der zukünftigen Konzeption von DDS.



20.06.2016 – Veranstaltungsankündigung DDS
Nachfolgend die Veranstaltungsankündigung im Originalwortlaut:

Wir nehmen die Zukunft der Stadt selbst in die Hand!

Willst du selber an der Entwicklung der Stadt teilnehmen, deine Themen diskutieren und die Region mitgestalten?!

Wir wollen unsere Stimme nicht nur abgeben, wir wollen sie einbringen.
Wir wollen wissen was jeden von uns interessiert und darüber diskutieren.
Wir wollen gemeinsam streiten und entscheiden.
Wir wollen unsere Stadt zu einem schöneren und attraktiveren Ort zum Leben machen.
Wir wollen neue Strukturen aufbauen, die das Gemeinwohl in den Vordergrund stellen.
Wir wollen unsere Gesellschaft jetzt weiterdenken.

Wir stellen die Demokratie vom Kopf auf die Beine!

Wir laden alle SiegenerInnen, Zugezogene, Weggezogene – und auch diejenigen, welche noch nicht weggezogen sind, obwohl sie gerne würden – ein, am Samstag des Siegener Stadtfestes (03.09.2016) eine große, offene Veranstaltung in der Fissmer-Anlage neben der Nikolaikirche durchzuführen und darüber zu diskutieren: Welche Themen und Entscheidungen sind uns in Siegen aktuell wichtig?

„Demokratie muss gelebt werden“ – Konrad Adenauer

Die Erhebung der wichtigsten Themen für die Region soll aber erst der Anfang sein. In der Folge sollen möglichst viele verschiedene Diskussionsgruppen zu regional relevanten Themen entstehen. Innerhalb dieser soll konstruktiv über das (Problem-)Feld diskutiert, Ideen entwickelt und Entscheidungen bezüglich Lösungen getroffen werden. Am Ende soll eine Art Entscheidungskatalog entstehen, der danach an die kommunale Politik (Stadtrat) weitergegeben wird. Bei Themen, welche nicht unmittelbar im Kompetenzbereich der Politik liegen, könnten sich neue Initiativen gründen und selbstbestimmt regionale Themen nach vorne bringen. Aber auch auf den Reichtum an schon vorhandenen Initiativen soll aufmerksam gemacht werden.

Wir freuen uns darauf DEINE Meinung zu hören!

Aktuelle Infos gibt es auch auf der Veranstaltungsseite „Die Demokratische Stadt“ auf facebook.

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